Als eines der größten sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitute Europas erforscht das Deutsche Jugendinstitut  in München und am Standort Halle (Saale) seit über 60 Jahren die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und Familien. Unsere Wissenschaftler:innen beraten Bund, Länder sowie Kommunen und liefern wichtige wissenschaftliche Impulse für die Fachpraxis.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Sie als

Sachbearbeiter:in (m/w/d) im Projekt "Ganztag im demografischen Wandel"

für die Fachgruppe Bildungsorte und sozialstaatliche Leistungen für Kinder innerhalb der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung

Mit dem Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter zum 1. August 2026 und dem gleichzeitigen Rückgang der Kinderzahlen überlagern sich in Deutschland Ausbau- und Rückbauphasen: Während in westdeutschen Regionen weiterhin Plätze und Personal aufgebaut werden müssen, stellt sich in ostdeutschen – perspektivisch in allen – Regionen die Frage, wie der Angebotsabbau gesteuert, Personal gehalten, Erreichbarkeit gesichert und gleichzeitig Qualität entwickelt werden kann.

Ziel des Projekts ist daher die Generierung von Steuerungswissen im Bereich der ganztägigen Bildung und Betreuung im Grundschulalter. Dafür werden ausgewählte ausländische Regionen mit ähnlichen demografischen Ausgangsbedingungen systematisch mit deutschen Regionaltypen verglichen. Ergänzend werden in ausgewählten nordischen Ländern qualitative Expert:inneninterviews zu relevanten Themenfeldern durchgeführt. Die Ergebnisse werden in Handlungsempfehlungen für Bund, Länder und Kommunen aufbereitet.

Ihre Kernaufgaben

  • Büroorganisation und Teamassistenz, Organisation von nationalen und internationalen Reisen und Terminen, eigenständige Koordination von Projektabläufen und Zeitplänen
  • Administrative Unterstützung des Forschungsprojekts einschließlich Auftragsvergabe und Überwachung der Projektfinanzen
  • Planung, Organisation und Durchführung von internen und externen Sitzungen und Veranstaltungen
  • Wahrnehmung redaktioneller Aufgaben bei Texten und Veröffentlichungen
  • Pflege und Aktualisierung der Projekt-Homepage

Ihr Profil und Ihre Kompetenzen

  • Ausbildung im Verwaltungsbereich (Angestelltenprüfung I) oder ein adäquater kaufmännischer Abschluss
  • Gründliche Kenntnisse im administrativen Projektmanagement sowie Erfahrung in der Koordination und Organisation von Projektabläufen
  • Berufliche Tätigkeit im Umfeld einer Forschungseinrichtung oder einer öffentlichen Verwaltung von Vorteil
  • Kenntnisse im Zuwendungs- und Haushaltsrecht sowie im Vertragsmanagement
  • Ausgezeichnete mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse sowie gute Englischkenntnisse
  • Sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Office-Programmen (Word, Excel, PowerPoint, Outlook)
  • Interesse an der Arbeit mit Digital-Working-Tools

Wir bieten Ihnen

  • Beschäftigungsbeginn nächstmöglicher Zeitpunkt, vorbehaltlich der Bewilligung
  • Befristete Beschäftigung bis zum 31.12.2027
  • Beschäftigungsumfang 19,5 Stunden/Woche
  • Tätigkeitsort München
  • Bezahlung entsprechend TVöD Bund bis Entgeltgruppe 8; je nach Erfahrungsstufe beträgt das monatliche Bruttogehalt in Vollzeit zwischen 3.486,40 EUR (Stufe 1) und 4.230,97 EUR (Stufe 6)
  • Tarifliche Leistungen wie Leistungsentgelt und Jahressonderzahlung  
  • Zuschuss zum Deutschland-Ticket als Jobticket
  • Betriebliche Altersvorsorge über die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)
  • Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit) sowie verschiedene Teilzeitmodelle, einschließlich eines Zeit-statt-Geld-Wahlmodells
  • Möglichkeit zum teilweisen mobilen Arbeiten
  • Büros in zentraler Lage mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung (mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen) bis zum 04.10.2026.

Wir wertschätzen und fördern die Vielfalt der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und begrüßen daher alle Bewerbungen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerber:innen werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.